Was gegeben wurde, in welcher Dosis, wer verabreicht hat und ab welchem Tag Milch oder Fleisch den Betrieb verlassen dürfen.
Es fängt mit etwas an, das im Stall auffällt: Eine Kuh frisst weniger, lahmt, hat ein geschwollenes Euter. Die Beobachtung wird auf der Tierkarte festgehalten, und wenn sie sich bestätigt, wird daraus ein Krankheitsfall, der alle folgenden Eingriffe zusammenhält.
So bleiben nicht fünf lose Behandlungen auf derselben Tierkarte stehen, bei denen später niemand mehr weiß, welche wozu gehörte. Der Fall sammelt sie und schließt sie, wenn das Tier wieder gesund ist.
Wo sie gelten, führt die Plattform die beiden Fristen getrennt: die für Milch und die für Fleisch. Sie sind nicht dasselbe und enden beim gleichen Medikament fast nie am gleichen Tag.
Beim Öffnen der Anwendung siehst du, welche Tiere gesperrt sind, bei welchen es nur die Milch betrifft, bei welchen nur das Fleisch und bei welchen beides. Ist keine Sperre offen, steht es klar da: Aus dem ganzen Bestand darf verkauft und geliefert werden.
Impfungen und Eingriffe werden genauso eingetragen, mit Datum und der Person, die sie gemacht hat, und die nächste Gabe aus dem Plan lässt sich gleich einplanen. Beim Öffnen der Plattform erscheinen die heute fälligen und die überfälligen.
Der Tierarzt kann ins Team des Betriebs aufgenommen werden, mit Zugriff nur auf das, was er braucht. Was er einträgt, bleibt mit seinem Namen und der Uhrzeit des Betriebs gezeichnet, und du siehst in der Geschichte, wer was geschrieben hat.
Trag die Behandlungen einmal ein, und die Plattform sagt dir, ab welchem Tag Milch und Fleisch den Betrieb verlassen dürfen.