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Bestandsführung bei Rindern, auf dem Handy

Jedes Tier hat eine eigene Tierkarte mit allem, was vom Zugang in den Betrieb bis zum Abgang über es eingetragen wurde.

Was auf der Tierkarte steht

Die Tierkarte ist der Ort, an dem alles zusammenkommt. Es gibt kein eigenes Register für Ohrmarken, ein zweites für Behandlungen und ein drittes für Wiegungen: Jede Eintragung aus dem Betrieb landet auf der Tierkarte des Tieres, um das es geht.

  • Kennzeichnung: die amtliche Ohrmarke, die zweite Ohrmarke, der RFID-Chip und eine betriebseigene Nummer, falls du eine führst.
  • Merkmale: Rasse, Geschlecht, Farbe, besondere Kennzeichen.
  • Daten im Kalender: Geburtsdatum und Datum des Zugangs in den Betrieb — bei einem zugekauften Tier sind das zwei verschiedene Tage.
  • Verbindungen: Mutter, Vater und Nachkommen, mit direktem Sprung auf jede einzelne Tierkarte.
  • Die Geschichte: Brunst, Belegung, Trächtigkeit, Kalbung, Behandlungen, Impfungen, Wiegungen, Milchleistung.

Vom Zugang in den Betrieb bis zum Abgang

Ein Tier, das den Betrieb verlässt, wird nicht gelöscht. Verkauf, Verendung oder Schlachtung werden als Ereignisse eingetragen, mit Datum und Umständen, und die Tierkarte bleibt vollständig und weiter lesbar. Das Löschen ist eine Handlung für sich, die eigens verlangt werden muss — und davor sagen wir dir Punkt für Punkt, was zusammen mit dem Tier weggeht.

Das zählt in zwei Momenten: wenn du nachsehen willst, was aus einem vor zwei Jahren verkauften Tier geworden ist, und wenn du sehen willst, was eine Mutterlinie über die Jahre gebracht hat — auch über Nachkommen, die längst nicht mehr im Bestand stehen.

Ein versehentlich eingetragener Verkauf lässt sich zurücknehmen. Die Zeile bleibt durchgestrichen stehen, mit Uhrzeit und Grund, das Tier kommt zurück in den Bestand, und das Geld fällt aus allen Rechnungen heraus — nichts wird still gelöscht.

Der Bestand, so groß er auch ist

Die Tierliste filtert beim Tippen, nach Ohrmarke oder Name, und lässt sich auf eine Nutzungsgruppe einengen: Kühe, Färsen, Jungvieh, Kälber. Import und Geschwindigkeit sind an einem Bestand von 1.602 Tieren geprüft worden, mit vollständiger Abstammung und Geschichte.

Du schreibst nicht neu, was du schon hast

Wenn dein Bestand in einer Excel-Datei steht, lädst du sie direkt hoch. Die Plattform liest die Datei .xlsx so, wie sie ist, zeigt dir, was sie aus jeder Spalte verstanden hat, und legt die Tierkarten erst nach deiner Bestätigung an. Du musst sie nicht als CSV speichern und die Spalten nicht umsortieren.

Umgekehrt lassen sich die Daten des Betriebs jederzeit vollständig herunterladen, in einer einzigen Datei — Tiere, Tierkarten und Fotos. Sie bleiben deine und werden nicht verkauft.

Fang mit dem Bestand an, den du schon hast.

Hol die Tiere aus einer Excel-Datei herein oder trag sie einzeln ein. Das Konto ist kostenlos und braucht kein Abo.